Testbericht Samsung Galaxy Note 3 mit Gear Smartwatch

So ihr Lieben, ich schrieb ja schon, dass ich das Samsung Galaxy Note 3 testen darf. Nun geht die Testzeit dem Ende zu und ich möchte mein Urteil abgeben.

Zuerst zum Smartphone. Ich finde es zu 90% toll ;o)
Da ich ja schon vorher ein Galaxy S2 genutzt habe, wurden nach Eingabe meines Googlekontos alles Apps und Kontaktdaten installiert, die ich auf meinem anderen Telefon habe. Ich habe es früher immer gehasst immer wieder alles zu kopieren und bearbeiten zu müssen. Das bleibt einem so erspart :o)

Der große Bildschirm lässt toll arbeiten und surfen. Da man auch Grafikprogramme darauf nutzen kann, man hat ja den S Pen zum zeichnen und bedienen, ist ein großer Bildschirm wichtig. Die Auflösung ist einfach klasse, aber das kennt man auch schon vom Galaxy S2, 3 und 4. AMOLED eben ;o) Zu bedenken ist aber, dass eine Bedienung mit einer Hand nur möglich ist, wenn man wirklich, wirklich, wirklich, große Hände hat.
Der Akku kriegt bei mir 5 Sterne. Mein Galaxy S2 hielt nur 1-1,5 Tage, bei gleicher Nutzung habe ich das Samsung Galaxy Note 3 nur alle 4 Tage laden müssen. Und aufgeladen ist er auch extrem schnell wieder, circa 3 Stunden, echt toll.

Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die SWIPE-Funktion schlechter funktioniert als beim S2, Wörter werden öfter nicht erkannt als gewohnt. Auch die Kamera reagiert irgendwie schwerfällig und macht mehr unscharfe Bilder, als mein S2. Trotz scharf stellen per Touch auf den Bildschirm.

Was mir am S Pen sehr gut gefallen hat, dass man schnell Screenshots machen und abspeichern kann. Gerade für Leute die in der Internetbranche tätig sind, ein tolles Werkzeug um beispielsweise dem Kollegen schnell mal einen Fehler zu zeigen oder so. Auch das SMS schreiben per Schreibschrift hat bei mir gut funktioniert, was aber wohl auch an meiner Handschrift liegt, die der Druckschrift relativ nahe kommt. Mein Mann hatte da eher Probleme.

Für alle die keine Fans von Schutzhüllen sind, der Rücken des Telefons ist zwar aus Kunststoff, wirkt aber wie Leder und gibt dem Ganzen noch einen edlen Touch. Ich denke dass man hierdurch auch nicht so schnell Kratzer auf der Rückseite sieht.

Zu den Testprodukten gehörte auch ein Bookcase, S View. Man nimmt die Rückseite des Smartphones ab, um sie zu „installieren“. Das Ganze ging sehr einfach und problemlos. Was ich aber recht ungünstig finde ist, dass die Hülle sehr starr ist und die Klappe immer leicht auf steht, vor allem wenn man das Handy gerade benutzt hatte, dann dauert es eine Weile, bis sich die Klappe wieder heran zieht.
Der Vorteil dieses Bookcases ist, dass man das Smartphone auch durch das Sichtfenster, dass sich im Deckel befindet bedienen kann, zumindest die einfachsten Funktionen, wie einen Anruf annehmen und sehen, ob man angerufen wurde oder eine SMS erhalten hat.
Grundsätzlich eine gute Idee, aber leider funktioniert das Annehmen oder Beenden, von Anrufen, nicht so gut, das Wischen wird nicht immer erkannt, ich würde sagen in 75% der Fälle uns das ist mir eindeutig zu wenig.
Auch der Bedienstift (S Pen) lässt sich nur schwer aus dem Handy ziehen, wenn die Hülle angebracht wurde. Selbst mit längeren Fingernägeln.

Wenn sich die Klappe des S View öffnet geht auch der Bildschirm des Smartphones an, bzw. soll aus gehen, wenn sie schließt, da die Klappe aber wie gesagt nicht richtig schließt geht der Bildschirm mehrfach an und aus… bevor er aus geht. 🙁
Meines Erachtens lässt sich hier also ein besserer Schutz finden, als das Bookcase S View.

Das dritte Produkt im Testpaket  war die Samsung Galaxy Gear Smartwatch, ein Werkzeug für Geheimagenten, wie ich schon schrieb ;o) Die 1,9 Megapixelkamera, die im Armband integriert ist, ist auch per Sprache zu steuern, so kann man, beispielsweise mit dem Wort „Klick“ oder per Touch, auch mal geheim, schnell ein paar Bilder schießen, oder mit der Memo-Funktion, wie mit einem Diktiergerät, Gespräche mit schneiden. Alles lässt sich per Bluetooth ans Handy senden.

Die Gear Smartwatch wird zur Nutzung, per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Aktuell ist sie kompatibel mit Samsung Galaxy Note 3, Galaxy S4 und Note 10.1 (Edition 2014) – weitere Geräte sollen in den nächsten Monaten folgen. Klingelt also mein Note 3, sehe ich auch auf der Uhr wer mich anruft und ich habe die Möglichkeit den Anruf per Lautsprecher an zu nehmen. Außerdem kann ich SMS lesen, die ich erhalte. Und ganz banal kann man sie auch als Uhr nutzen ;o), es gibt verschiedene Designvarianten zur Darstellung der Zeit, zur Auswahl.

Das erste Ankoppeln ans Handy war nicht so einfach, es ist auch nicht wirklich intuitiv und wenn man das Armband der Uhr nicht entfernt, ist es schwer das Handy Rücken an Rücken ans Gerät zu bekommen. Irgendwann ging es dann.
Grundsätzlich finde ich die Gear ist etwas groß und schwer für einen Frauenarm, eine Damenvariante wäre prima.
Beim telefonieren ist der Klang leider nicht 100% toll, etwas blechern, sowohl für den Anrufer als auch für den Sprecher. Die Uhr sollte 25-40 cm weg vom Mund gehalten werden um so telefonieren zu können, dass man verstanden wird.

Das Display der Uhr ist ebenfalls ein Touchscreen, der klasse funktioniert. Man wischt zwischen dem Adressbuch und den Funktionen hin und her. Die Reaktionszeit ist toll, es gab nicht das Problem, dass mein Wischen nicht erkannt wurde. Wirklich ein schönes Tool gerade wenn man viel unterwegs ist. Anrufe kann man leicht annehmen oder eben auch mal schnell schauen, ob die SMS gleich beantwortet werden muss, oder ob ich das Smartphone erst mal in der Tasche lassen und später antworten kann.

Leider ist meine Testzeit bald vorbei und ich muss das Paket zurück schicken, aber ich freue mich sehr, dass ich ein Tester sein durfte. Danke trnd.com und Samsung.

 

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